Vom 3. bis 9. August 2026 nahmen Jugendliche aus Deutschland und Spanien am Erasmus+-Jugendaustausch »Pass the Ball, Pass the Culture« in Vic bei Barcelona teil. Gemeinsam verbrachten sie eine abwechslungsreiche Woche, die von Sport, Kreativität, interkulturellem Lernen und vielen persönlichen Begegnungen geprägt war. Ziel des Projekts war es, junge Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenzubringen, den Austausch zwischen den Kulturen zu fördern und Räume für gemeinsames Lernen außerhalb des schulischen Alltags zu schaffen.
Bereits zu Beginn standen Kennenlern- und Team-Building-Aktivitäten auf dem Programm. Durch gemeinsame Spiele, kreative Gruppenaufgaben und eine Stadtrallye durch Vic entstanden schnell erste Kontakte und ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Besonders die gemischten deutsch-spanischen Teams ermöglichten es den Jugendlichen, Sprachbarrieren zu überwinden und voneinander zu lernen.
Im weiteren Verlauf der Woche setzten sich die Teilnehmenden auf vielfältige Weise mit den Themen Kultur, Zusammenarbeit und Gemeinschaft auseinander. Bei einem kreativen Tie-Dye-Workshop entwickelten sie gemeinsam Teamlogos und gestalteten individuelle T-Shirts. Während der interkulturellen Abende wurden traditionelle Speisen, Musik, Spiele und Bräuche aus beiden Ländern vorgestellt und miteinander geteilt. So entstanden viele Gespräche über Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Alltag junger Menschen in Deutschland und Spanien.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Bewegung und einem aktiven Lebensstil. Ob kooperative Spiele, Beach-Olympiade, Sport-Challenges, Volleyball oder das skandinavische Teamspiel Kubb – die Jugendlichen konnten sich sportlich ausprobieren und gleichzeitig wichtige Erfahrungen in den Bereichen Fairness, Teamarbeit und gegenseitige Unterstützung sammeln. Auch gemeinsame Ausflüge nach Barcelona sowie Aktivitäten am Pool und im Freien sorgten für viele besondere Momente.
Neben den geplanten Programmpunkten boten kreative Freiräume Gelegenheit zum Austausch und zur Entspannung. Beim gemeinsamen Basteln von Freundschaftsarmbändern, bei Brettspielen oder Gesprächen am Abend entstanden neue Freundschaften, die über Ländergrenzen hinausreichen. Die Teilnehmenden konnten ihre Englischkenntnisse in einem unterstützenden Umfeld anwenden und gewannen dabei mehr Selbstvertrauen im internationalen Austausch.
Die Jugendbegegnung zeigte eindrucksvoll, wie Sport, Kreativität und gemeinsame Erlebnisse Menschen verbinden können. Für die Jugendlichen war die Woche eine wertvolle Gelegenheit, neue Perspektiven kennenzulernen, Vorurteile abzubauen und wichtige Erfahrungen für ihre persönliche Entwicklung zu sammeln. Mit vielen schönen Erinnerungen, neuen Freundschaften und frischen Impulsen kehrten sie nach Hause zurück.
Text: Anton Mühler vom KJZ »Die Insel«

