Probe: Denkmalchor Leipzig

Raum: Großer Saal

immer montags
Beginn: 19:15 Uhr
Ende: ca. 21:45 Uhr

unsere wöchentliche Chorprobe

Der Denkmalchor sieht seine künstlerische Heimat in der a-cappella-Musik, beschränkt sich jedoch nicht ausschließlich darauf.

Geistliche und weltliche Kompositionen aus den letzten fünf Jahrhunderten werden, je nach Anlass, in unterschiedlichste thematische Programmideen eingearbeitet. Immer wieder wird dabei die Musik mit anderen Künsten (z.B. Malerei, Tanz, Schauspiel, Film und Literatur) kombiniert und in ungewöhnliche visuelle Inszenierungskonzepte eingebunden. So gleicht bei der Eigenbearbeitung des „Traumzauberbaums“ das Denkmalsinnere einer traumhaften Opernbühne, während eine musikalische Impression zu Oscar Wildes Märchen „Die Rose und die Nachtigall“ die klassische Zuhörer-Interpret-Konstellation aufhebt und die Krypta in einen nächtlichen Seelengarten verwandelt.

Gleichbleibend ist das Anliegen des Chores, auch modernere Kompositionen in ungewöhnlichen Besetzungen oder mit experimentellen Aufführungskriterien in das Jahresprogramm einzubinden: ein von Bernd Franke eigens für den Chor komponiertes Requiem verlangt simultanes Musizieren von allen inneren Denkmalemporen (bis zu 60 m Distanz) und versetzt so den Zuhörer in eine quadrophone Hörillusion.

Liegt der Schwerpunkt des künstlerischen Wirkens momentan im Denkmal – eben auf der bewussten Querverbindung zwischen den Dimensionen Akustik und Raum –, so musiziert der Chor regelmäßig auch an anderer Stelle (z.B. im Gewandhaus Leipzig). Nicht nur Leipziger Instrumentalisten und Sänger arbeiten immer wieder gern mit dem Chor zusammen, auch zu verschiedenen Chören in Europa besteht eine enge künstlerische Verbindung. Der Denkmalchor Leipzig gab in den vergangenen Jahren Konzerte in Ungarn, Frankreich und Russland.

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