Soziokulturelles Zentrum "Die VILLA"
Lessingstraße 7 - 04109 Leipzig
Hauszentrale: 0341 - 35 52 04-0
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Vorhandene Ressourcen optimal ausnutzen

Unser Haus bietet großartige Möglichkeiten, die wir optimal nutzen wollen. So streben wir beispielsweise an, die Veranstaltungssäle weiterhin ganztägig auszulasten: Vormittags mit Projekten für im Ruhestand Befindlichen, tagsüber als Probeorte für freie Kunstschaffende, nachmittags mit Projekten für Kinder- und Jugendliche und abends für Erwachsene.

Breite Streuung der Einnahmequellen

Wir sind bestrebt, die Finanzierung unserer Angebote auf viele Schultern zu verteilen. Das Erhöht unsere wirtschaftliche Unabhängigkeit und damit die Sicherheit für die Struktur „VILLA“.

Größter Posten sind bisher die verschiedenen Förderungen durch die Fachämter der Stadt Leipzig. Sie machen zusammen knapp die Hälfte unserer Gesamteinnahmen aus. Hinzu kommen Gelder aus einer Vielzahl von temporären Projektförderungen durch öffentliche und private, regionale und überregionale Geldgeber. Ca. ein Drittel der notwendigen Mittel erwirtschaften wir selber.

Durch stabile Basis flexible und vielfältige Projektarbeit ermöglichen

Durch flexible und passgenaue Projekte wollen wir schnell auf die Bedarfe in Leipzig und die Interessen unserer Nutzer reagieren. Dazu gehört auch das Organisieren der nötigen Finanzierungen. Dafür benötigen wir eine stabile Basis in Form der benötigten Räumlichkeiten und einer grundlegenden Verwaltungs- und Organisationsstruktur. Diese ist allein über kleinteilige Projektfinanzierungen nicht in der notwendigen Verlässlichkeit zu gewährleisten.

Breite Beteiligung wo möglich – klare Einscheidungsstrukturen wo nötig

Die Stärke freier Organisationen ist die breite Beteiligung der Engagierten und Gästen an anstehenden Einscheidungen. Dieses Prinzip hat sich in der Praxis bewährt. Trotzdem zeigt sich, dass die Rechtsform des Vereins bei größeren Strukturen erhebliche Schwierigkeiten mit sich bringt: Ehrenamtlich arbeitenden Vorständen fällt es immer schwerer, alle relevanten Prozesse im Blick zu behalten. Die Angst vor daraus entstehenden Haftungsrisiken verzögert anstehende Entscheidungen.

Wir setzen deshalb auf die Rechtsform der GmbH. Eine breite Mitbestimmung gewährleisten wir durch verschiedene Gremien, die bereits in der Geschäftsordnung und im Organisationshandbuch festgeschrieben sind oder die sich durch gelebte Praxis etabliert haben. Die Schlussentscheidung in inhaltlichen Fragen trifft dabei der für diesen Bereich verantwortliche hauptamtlich Mitarbeitende in der Regel im Einvernehmen mit den beratenden Gremien. Betriebswirtschaftliche Entscheidungen erfolgen unter Federführung der Geschäftsführung. Grundsatzentscheidungen werden in der Versammlung der Leitungen aller Arbeitsbereiche getroffen.

Lokale Wertschöpfungskette unterstützen – regionale Unternehmen bevorzugen

Wo möglich vergeben wir Aufträge an regionale Unternehmen. Mittlerweile bleiben über 95 Prozent unserer Ausgaben direkt in der Leipziger Region und stärken so den lokalen Wirtschaftskreislauf. Gleichzeitig entstehen so langfristige Partnerschaften, die uns bei Projektfinanzierungen nützlich sind.

Angemessene Entlohnung für Fachkräfte – fairer Umgang mit Praktikanten und Ehrenamtlichen

Wir erwarten von unseren Mitarbeitenden ein Engagement, welches weit über die Erfüllung des Arbeitsvertrages hinausgeht. Im Gegenzug setzen wir uns aktiv für eine marktgerechte Entlohnung aller Mitarbeitenden ein.

Im gleichen Zug werden wir niemanden im Praktikum und keine Ehrenamtliche für Aufgaben einsetzen, die üblicherweise von bezahlten Fachkräfte übernommen werden. So sorgen wir dafür, das ein Praktikum eine Praxiserfahrung auf Augenhöhe bleibt und gewährleisten eine zielorientierte Zusammenarbeit von ehrenamtlich und hauptamtlich Mitarbeitenden.