Soziokulturelles Zentrum "Die VILLA"
Lessingstraße 7 - 04109 Leipzig
Hauszentrale: 0341 - 35 52 04-0
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Unsere soziokulturellen Arbeitsprinzipien

In unserer Arbeit orientieren wir uns am soziokulturellen Arbeitsansatz wie er im Kriterienkatalog Soziokultur1 des Landesverbandes Soziokultur Sachsen e.V. umfassend beschrieben ist.

Wichtig sind uns diese Prinzipien:

Generations- und zielgruppenübergreifende Arbeit

In der VILLA findet sich eine Vielfalt von Angeboten für alle Alters- und bestimmte soziale Zielgruppen. Darüber hinaus gibt es Projekte, die die Altersgruppen und Zielgruppen aktiv in Kontakt bringen.

Durch die Kombination von verschiedenen Angebote mit verschiedenen Zielgruppen auf engem Raum im Haus entsteht Begegnung und Kommunikation.

Stärken- und interessenorientiert sowie aktivierend und wertschätzend

Wir nutzen die Interessen der Menschen als „Türöffner“. Unsere Maxime ist: Jeder Mensch kann etwas besonderes. In einem wertschätzenden Prozess stärken wir diese Menschen in ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten und ermöglichen aktive Kultur. Das Selbermachen“ von Kultur hat in der VILLA einen höheren Stellenwert als das Rezipieren – entsprechend ist der Schaffensprozess für uns wichtiger als das Ergebnis.

Kulturelle Projektarbeit als Methode

Unsere Arbeit ist zyklisch organisiert. Sowohl in den Inhalten als auch in deren Finanzierung nehmen wir so immer wieder Bezug aus sich ändernde Bedarfe und Rahmenbedingungen. Uns gelingt es so, immer wieder neue Zielgruppen und Kooperationen in unsere Arbeit einzubinden und dadurch unseren Wirkungsradius zu erweitern.

Die kulturelle Betätigung ist dabei auch eine Methode, um unsere Ziele zu erreichen.

Vielfältige Arbeitsfelder

Unsere Angebote verbinden verschiedene Arbeitsfelder. Schwerpunkte sind die beiden wichtigsten Säulen unserer Arbeit:

  • Kulturarbeit,

  • Jugendarbeit und

  • Gemeinwesenarbeit.

Spartenübergreifendes Wirken

In unserer Arbeit verbinden wir verschiedene künstlerische Sparten.

Besondere Bedeutung haben für uns:

  • Musik

  • Tanz

  • Theater

  • Film / Fotografie

  • Kommunikation

Beispiel

Unsere Arbeit mit Nachwuchsbands bezieht sich natürlich auf die musikalische Fähigkeiten, aber auch auf Bühnenpräsenz und Choreographie (Tanz), Präsentation im Internet (Film, Foto, Kommunikation) sowie auf Verhandlungen mit potentiellen Auftrittsorten (Kommunikation).

Vielfalt der Methoden

In unserem Haus nutzen wir eine große Methodenvielfalt. So können wir für unsere Zielgruppen und Themen passende Angebote entwickeln. Unsere Methoden sind insbesondere:

  • offene Angebote

  • Workshops

  • regelmäßige Kurse

  • Proberäume

  • Interessengruppen

  • Veranstaltungen

  • Beteiligungsangebote

  • gesellschaftliches Engagement

  • lebenslanges Lernen

Zusammenarbeit mit den im Stadtteil aktiven

Wir arbeiten eng mit den im näheren Umfeld der VILLA aktiven zusammen. Kooperationen gibt es beispielsweise mit der Lessing- und der Sportmittelschule, dem Bürgerverein Waldstraßenviertel (unter anderem im Rahmen des Funkenburgfestes) und dem Ariowitsch-Haus (aktuell mit mehreren Video-Projekten). Außerdem sind wir mit unseren Projekten immer wieder im Stadtteil aktiv – wie beispielsweise mit dem interkulturellen Kinderfest auf dem Holzspielplatz im Rosental.

Qualitätsmanagement

Durch unser Qualitätsmanagement mit regelmäßigen internen Evaluationen arbeiten wir kontinuierlich an der weiteren Steigerung unserer Wirksamkeit gerade im Bereich der Jugendarbeit. Unser erreichtes hohes Niveau zeigen sich immer wieder.

Beispiele

So erhielt unser Arbeitsbereich Europa & Engagement bereits im Jahr 2005 als einer der 26 ersten Organisationen deutschlandweit die quifd-Zertifierung „Qualität in Freiwilligendiensten“. Dieses Qualitätssiegel wurde uns in der Folgeanalyse wieder bestätigt.

Unser Tanzprojekt mit Rollstuhlfahrerenden „You can't touch this“ erhielt 2009 eine lobende Erwähnung beim Bewegungskunstpreis Leipzig. Im Jahr 2012 wurde die Produktion „Connection impossible“ mit dem Bewegungskunstpreis Leipzig ausgezeichnet.

2010 konnten wir uns mit unserem Konzept für Schulsozialarbeit gegenüber mehreren auch auf diesem Gebiet bereits Arbeitenden Organisationen durchsetzen. Mittlerweile betreuen wir neben der 125. Oberschule auch die benachbarte August-Bebel-Grundschule.